UnNews:Promiboxen senil: Grass gegen Broder

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Lübeck (Deutschland), 04.04.2012: An Israel kann man sich nur das Maul verbrennen, deshalb hält sich der Normalverbraucher mit Israel-Bashing tunlichst zurück. Der Nobelpreisträger dagegen nicht: Günter Grass konnte seinen künstlerischen Schaffensdrang einmal mehr nicht bändigen und erfreut den Leser mit durchaus ungereimten Zeilen, in denen er lästerlich über das israelische Atomprogramm (das es doch gar nicht gibt), deutsche U-Boot-Lieferungen an Israel und dergleichen Nichtigkeiten mehr herzieht. Dabei bringt Grass es fertig, sich über das gesamte Machwerk hinweg vorwiegend mit seiner eigenen Person zu befassen.

Reichlich Angriffsfläche also für einen geübten Hetzer wie Henryk M. Broder, der dann auch in gewohnter Manier seine einfach zu merkende Moral absondert: Hier die Guten (Israel), dort die bösen Antisemiten (Israelkritiker). Der Versuch zu differenzieren, den man Günter Grass angesichts seiner verschwurbelten Bandwurmsätze leider nicht ernsthaft abnehmen kann, wird von Broder gar nicht erst unternommen, warum auch? Schließlich schreiben wir für die Springerpresse, da gibt es immer nur die Guten und die Bösen.

Da auch UnNews lieber auf der Seite des Guten und Gerechten steht, als Service hier noch einmal ein paar einfache Merksätze:

  • Iranische Atomkraftwerke sind böse, israelische Atomwaffen dagegen sind gut. Wobei es letztere gar nicht gibt.
  • Israel wird als Absatzmarkt für deutsche U-Boote dringend gebraucht, weil Griechenland trotz erwiesenen guten Willens einfach keinen Platz mehr für weitere U-Boote hat. Dass Israel die U-Boote gar nicht bezahlen muss, ändert nichts am Verkaufserfolg. Machen die Griechen ja auch nicht (selbst).
  • Ein Palästinenser, der eine Rakete auf Israel abfeuert, ist ein Schurke, klar. Wichtig aber auch folgendes: Ein Palästinenser, der keine Rakete auf Israel abfeuert, kann wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt werden. Er braucht kein eigenes Land und keine eigene Regierung und dergleichen.
  • Wer so etwas mit Apartheid vergleicht, hat verloren.

Quellen[edit]