UnNews:Zahlen- und Ränkespiele bei König Stanislas

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Dresden (Sachsen), 31. August 2014:

Niemand jammert der sächsischen NPD nach, selbst ihre Wähler mochten sich nicht mehr so recht(s) zum Wahllokal bequemen, weil ihr Apfel so weit vom Stamm gefallen ist - für eine nationale Partei eh ein K.O.-Kriterium. Nun kann mit ihrem Wahlergebnis die antidemokratische Partei der Demokratie noch einen Dienst erweisen, indem sie es anficht. Schließlich hat der regierende sächsisch-polnische König Stanislas Stimmen der Partei umgeleitet zur AfD. Vor der Wahl zeigte er sich nämlich den Medien gegenüber offen für eine Koalition mit der AfD, nach der Wahl schloss er als erste Amtshandlung so eine Koalition kategorisch aus. Ist dieses Ränkespiel vielleicht das entscheidende Manöver gewesen, um die Nationalen aus dem Landtag rauszuhebeln? Mit absoluter Sicherheit, aber gerichtsbeweisfest ist das nicht für die apfellosen Nationaldemokraten. Bleibt noch die Möglichkeit, dem Landeswahlleiter ans Bein zu pinkeln, veröffentlichte er doch ein Ergebnis von "5,0" Prozent. Lieschen Müller ist jedenfalls überzeugt, dass mit 5,0 Prozent im offiziellen Wahlergebnis die NPD drin sein müsste. Nun, da Lieschen Müller nicht unbedingt akademisch gebildet ist, hat sie auch nicht unbedingt die Fußnote zur Zahl 5,0 entdeckt: 5,01) steht da im Wahlergebnis geschrieben. In der zugehörigen Fußnote steht: 1) Partei wird bei der Verteilung der Sitze auf die Landeslisten nicht berücksichtigt, da der ungerundete Anteil der Listenstimmen unter fünf vom Hundert der abgegebenen gültigen Listenstimmen liegt.

Juristischer Hebel, um wieder rein zu kommen ist also, dass der Wahlleiter versäumt hat, zu erklären, in welcher Weise da gerundet wurde. Es gibt da ja z.B. Auf- und Abrunden. Mein lieber Schwan, hätte man lieber die Schwänin, die Uni-Direktorin Gesine Schwan aus Görlitz zur Wahlleiterin gemacht, wäre das nicht passiert. Wenn schon wissenschaftlich mit Fußnoten hantiert wird, muss auch das Richtige in der Fußnote drinne stehen.

Die Tatsache, dass nur die UnNews-Redaktion der werten Öffentlichkeit das Wahlergebnis zu erläutern vermag, ist heute, am Tag nach der Wahl, aber auch schon nur noch eine Fußnote der Geschichte.

Quellen[edit]

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