UnNews:Gauck und die Leidenschaft

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Fernsehen (Deutschland), 13.7.2022:

Joachim Gauck ist in Deutschland eigentlich der Superstar im Bürokratenspiel. Für ihn wurde einst sogar eine eigene Behörde aus der Taufe gehoben, die "Gauckbehörde". Später tauschte er dieses Amt zur Pflege des ostdeutschen Weltaktenerbes ein gegen das Amt des Bundespräsidenten, welcher formell alle neuen Gesetze nach eingehender Verfassungsmäßigkeitsprüfung durch seine Unterschrift inkraft zu setzen hat. Und haben diese zwei Berge von Akten, die Gauck teils als Erstbesteiger erklomm und für deren Bezwingung er zweimal mit der Reinhold-Messner-Medaille ausgezeichnet wurde, ihm im Alter nun noch Kraft für den nächsten Gipfel übrig gelassen?

Mittwoch, 13. Juli '22, Abendprogramm, Markus Lanz, Gauck im Gespräch, bekannte, wenn hier die Ukraine wäre, hätte er gegen den Angriff der Russen auch zur Waffe gegriffen. Wie, fragen sich da der werte Leser und die werte Leserin, trifft der denn auch noch? Mit 82?

UnNews ging der Frage nach, und siehe da: Gauck ist Mitglied in einem (ganz bürokratiefern nicht eingetragenen) Verein, welcher privat leidenschaftlich dem Gotcha-Sport nachgeht. Bei dieser Sportart werden aus Luftgewehren Farbpatronen verschossen. An den Farbklecksen auf den Klamotten der Zielperson kann man/frau die Treffer erkennen. Gaucks Gotcha-Club nennt sich einfach Gottcha und dient zur Freizeit-Entspannung von Pfarrern und Pfarrerinnen im Ruhestand wie ihn. Denn ganz in Ruhe gelassen werden diese PfarrerInnEn nie. Immer wieder müssen sie Goldene Konfirmationen zelebrieren an Exkonfirmanden, die allenfalls ihn noch kennen, nicht aber mehr einander, oder als Ehrengast in irgendeiner Provinzkirche predigen. "Ruhestand" sieht anders aus. Daher ein großes Bedürfnis nach Entspannung. Die Seniorpfarrersleut treffen sich immer in schwarzem Talar uniformiert zu ihrer "Schießerei". Die Entspannungswirkung dieser Sportart besteht für die alten Geistlichen im Geist der Anarchie, sehen doch am Ende ihre feierlichen Gewänder von oben bis unten bunt gesprenkelt aus, und das gibt am Ende viel Anlass, gemeinsam zu lachen. Voraussetzung ist natürlich, dass man die anderen bei der Schießerei auch tatsächlich trifft.

Insofern ist sicher gestellt: Wenn die Russen kommen und Gauck zur Waffe greift, muss die Bundeswehr ihr Schießtraining intensivieren, damit sie sich gegenüber dem alten Mann nicht blamiert in Sachen Trefferquote.

Quellen[edit]

noch unnützere UnNews