Animalische Feinde des Fortschritts

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Als animalische Feinde des Fortschritts (kurz: AFDF) werden Tiere bezeichnet, die dazu geeignet sind, den Fortschritt des Menschen aufzuhalten.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Moorfrosch, der gerade auf seinen Kontaktmann vom NABU wartet.

Der Mensch ist immerzu betrebt, sein Dassein zu sichern und seine Gesamtkonstitution zu verbessern. Dies macht er auf vielfältige Art und Weise - sei es aufgrund seiner Lebensart oder seines innovationsorientierten Denkens, das immer neue Errungenschaften technologischer und zivilisatorischer Art hervorbringt. Nun ist es so, dass derartige Errungenschaften häufig einer baulichen Umsetzung bedürfen. Dies hat grob gesagt drei verschiedene Ursachen:

  • Die Errungenschaft ist ihrerseits baulicher Natur (direkte Ädifikation),
  • es muss eine bauliche Anlage geschaffen werden, um die Errungenschaft zu produzieren (indirekte Ädifikation) oder
  • es muss eine Anlage gebaut werden, in der Menschen arbeiten können, um sich die Errungenschaft leisten zu können (monetäre Ädifikation).

Obwohl es Tatsache ist, dass die Flächenreserven auf der Erde mehr als groß genug sind (so ist nur ein kleiner Prozentsatz der Erdoberfläche überhaupt bebaut oder versiegelt), formiert sich in der Natur zunehmend ein Widerstand gegen diese Maßnahmen, um den Menschen nachhaltig zu schädigen und ihm den Weg zu verbauen.

Angehörige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die gemeine Knäkente operiert bevorzugt im Hintergrund

Zu den animalischen Feinden des Fortschritts haben sich nun vordringlich diejenigen Tiere zusammengeschlossen, die ob ihres Namens oder ihres Äußeren sehr vertrauenserweckend und drollig klingen bzw. aussehen. So können sie sich unbemerkt genau dort ansiedeln, wo der Mensch in naher Zukunft ein größeres Vorhaben plant. Einmal am Zielort angesiedelt, sind sie praktisch nicht mehr wegzubekommen, da sie von Vereinen und Verbünden (beispielsweise NABU oder Greenpeace), die durch geschickt platzierte Gefälligkeiten (Puffbesuche) bei der Stange gehalten werden, mit Herzblut verteidigt werden. Zu der Gruppierung gehören viele verschiedene Arten, doch kommen einige in diesem Zusammenhang besonders häufig vor:

  • Mopsfledermaus
  • Feldhamster
  • Moorfrosch
  • Gelbbauchunke
  • Wasserralle
  • Krickente
  • Knäkente
  • Hufeisennase
  • Blaurosettenknipsler
  • kanadischer Kampfbiber

Maßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Widerstand der AFDF ist meist gewaltfreier Natur. Als inoffizielles Vorbild der Gruppierung dient Gandhi mit seinem gewaltfreien Widerstand gegen die brtitische Besatzung in Indien. Es gibt keinen dokumentierten Fall, in dem ein Mitglieder der AFDF einen Menschen tätlich angegriffen hätte. Gewalt gegen Dinge wird allerdings von einer wachsenden Zahl von AFDF Mitgliedern befürwortet. Bevorzugt wird auf das so simple wie effektive Mittel der Besiedlung bestimmer "Biotope" zurückgegriffen, das mit Abstand am häufigsten eingesetzt wird.

Darüberhinaus gibt hat die Gruppierung folgende Einschüchterungsmaßnahmen im Repertoire:

  • bedrohliche Formationsflüge, insbesondere von Wasservögeln,
  • nervtötendes nächtliches Quaken, hauptsächlich von Fröschen sowie
  • Anknabbern wichtiger Leitungskabel, bevorzugt von Automardern, aber auch von Hamstern (die allerdings tragischerweise dadurch einen Märtyrertod in Kauf nehmen).

Ein wichtiger Baustein des AFDF Programms ist es weiterhin, "die Herzen der Menschen" zu gewinnen.

Kritische Betrachtung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei allem Verständnis für das Anliegen der Tiere muss ganz klar gesagt werden, dass ihr Wirken auf den Menschen keine positiven Effekte hat. Eigentlich als Mahlzeit gedacht, fördern die possierlichen Lebewesen bewusst und zielgerichtet nachhaltig die Arbeitslosigkeit, was enorme soziale Kosten verursacht.

Ein wirksames Mittel gegen diese Plage konnte bisher noch nicht gefunden werden.


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07.2008
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