Zigeunerschnitzel

From Uncyclopedia
Jump to navigation Jump to search

Das Zigeunerschnitzel ist ein deftiges, relativ wohlschmeckendes Fleischgericht mit Integrationspotential, das sich vor allen Dingen im ostdeutschen und skandinavischen Raum hoher Beliebtheit erfreut. In politisch korrekten Kreisen wird das Zigeunerschnitzel seit einigen Jahren als Sinti-und-Roma-Schnitzel bezeichnet.

Zubereitung[edit]

Die Mengenangaben in diesem Rezept beziehen sich auf die Größe eines Stammtisches bestehend aus etwa acht männlichen Personen mit großen Vorurteilen gegenüber Angehörigen mobiler ethnischer Minderheiten mit langem Vorstrafenregister und einem Hang zum Taschendiebstahl.

Zutaten[edit]

  • 3 ausgewachsene Angehörige einer mobilen ethnischen Minderheit mit langem Vorstrafenregister und einem Hang zum Taschendiebstahl
  • 1 Kanister mit unbegründeten Vorurteilen gegen Angehörige einer mobilen ethnischen Minderheit mit langem Vorstrafenregister und einem Hang zum Taschendiebstahl
  • 10 Gemüsezwiebeln, in der albanischen Sonne gereift
  • 16 rote Paprika aus einem befriedeten Anbaugebiet im Kosovo
  • 4 Halbliterdosen geschälte Hollandtomaten
  • Knoblauch bis der Arzt kommt
  • 1 Mercedes-Benz 500 - Baujahr spätestens 1983
  • 1 Wohnwagen
  • 1 Wanne-Eickel
  • 1 Autobahnbrücke
  • 1 B51
  • 1€-Jobberin

Zubereitung[edit]

Ungefähr so sollte ein Zigeunerschnitzel aussehen, wenn es fertig ist, obwohl sich bei dieser Version die unbegründeten Vorurteile zu sehr über die Zwiebel-Gemüse-Mischung gelegt haben und quasi eine Art Kruste bilden, was eigentlich nicht passieren sollte.

Die 3 Angehörigen einer mobilen ethnischen Minderheit aus ihrem Campingwagen unter einer Autobahnbrücke in Wanne-Eickel zerren, wüst mit ausländerfeindlichen Parolen beschimpfen und anschließend auf dem Rücksitz des Mercedes-Benz 500 festgurten. Mit dem Wagen eine halbe Stunde mit überhöhter Geschwindigkeit die B51 langbrettern bis den festgegurteten, potentiellen Schnitzeln auf dem Rücksitz ganz flau im Magen ist. Der Anstieg der Magensäure macht das Fleisch später besonders zart und bekömmlich. Mit dem Wagen dann mit 120 km/h frontal gegen einen Laternenpfahl rasen, kurz vorher die Gurte des Schnitzelguts lösen, sodass diesem durch den Aufprall der Garaus gemacht wird.
Die drei toten Körper anschließend im Kofferraum verstauen und zur Weiterverabeitung in eine Großküche fahren. Die Gemüsezwiebeln von einer 1€-Jobberin ohne jegliche Vorbildung schälen und in feine Ringe schneiden lassen, deren Tränen missachten und sie ermahnend auf ihre soziale Verpflichtung hinweisen. Die Paprika und den Knoblauch soll sie gleich mitschneiden und in feine Streifen zerteilen, dafür bekommt sie später eine Portion Zigeunerschitzel ab. Sollte sie sich weigern, kurzfristig ihre staatlichen Transferleistungen kürzen, bis sie spurt.
Die drei toten ausgewachsenen Angehörigen einer mobilen ethnischen Minderheit mit langem Vorstrafenregister und einem Hang zum Taschendiebstahl entkleiden, kurz mit lautem Sinti-Jazz beschallen, ausweiden und die Schnitzel von den Knochen lösen. Mit einem Baseballschläger das Fleisch so lange weichklopfen bis die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung ihr Veto einlegt und anschließend in einer großen Pfanne scharf anbraten.
Das gebratene Fleisch in einer vorgewärmten Wanne zwischenlagern, die Zwiebeln und Paprikastreifen in die Fleischpfanne geben und dünsten bis die Küche total verrußt ist. Die geschälten Tomaten und den geschälten Knoblauch zu dem Gemüse geben, gut durchkochen lassen und das Fleisch wieder hinzugeben. Gut salzen und pfeffern und kurz vor dem Anrichten den Kanister mit den unbegründeten Vorurteilen über der dampfenden Masse verteilen.

Pro Stammtischmitglied ein Schnitzel mit reichlich Paprika-Zwiebel-Tomaten-Vorurteils-Soße auf einem Präsentierteller anrichten, dazu einen Doppelkorn und reichlich Bier reichen. Feldstudien haben ergeben, dass sich unmittelbar nach dem Verzehr eines Zigeunerschnitzels die Vorurteile der Stammtischmitglieder gegenüber Angehörigen mobiler ethnischer Minderheiten mit langem Vorstrafenregister und einem Hang zum Taschendiebstahl in Luft auflösen und einer toleranten Grundhaltung gegenüber Angehörigen mobiler ethnischer Minderheiten mit langem Vorstrafenregister und einem Hang zum Taschendiebstahl weichen.

Wiener Reinheitsgebot fürs Zigeunerschnitzel[edit]

Das Wiener Reinheitsgebot fürs Zigeunerschnitzel ist zumindest auf Anfrage gewährleistet: Die Schönzigeunerin wird auch nur bei angemeldetem Bedarf auch nur in dieser Hinsicht vom Zigeunerbaron auch nur hinreichend überwacht.

Schöne Zigeunerin[edit]

Die Schöne Zigeunerin zeichnet sich hingegen durch vorbildliche(!) Schlechtküche aus; das Zigeunerschnitzel darf insofern auf ihrer Karte auch schon gar nicht mal vorhanden sein.

Grillmeister c.jpg
Schwatzriesling.jpg
Gourmet

Personen: Paul Bocuse | Johann Lafer | Alfons Schuhbeck

Berufe: Sommelier | Mensakoch | Gourmet

Zutaten: Hollandtomate | Ei | Wein | Gammelfleisch | Würztier | Gewürz | Senf | MensaGlibber™ Glutamasius

Zubereitung: Bachmannscher Schnitt | Braten | Kühlschrank

Events: Dominostein Day | Lanz kocht

Etablissements: Burger King | China-Restaurant | Dönerbude | Kantine | McDonalds

Speisen und Gerichte: Mensaessen | Menschenauflauf | Mouse au Chocolat | Rote-Beete-Suppe | Currywurst | Pizza | Saumagen | Kürbissuppe | Jägerschnitzel | Zigeunerschnitzel | Weihnachtsgans | Kinderteller | Mutterkuchen | Erdbeertorte | Schaumspeise mit Migrationshintergrund | Abwärtsstrudel | Kreuther Quark | Hot Dog | Wurstbrot | Geflügelsalat Hawaii™ | Chicken Nuggets | 1000-Jährige Kacklampe