UnNews:CSU stellt RAF-Terrorist als Bundesminister

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Bayern (München), 15.12.2013:

Kanzlerin Merkel pfoff frohgemut den alten 50er-Jahre-Schlager "Der Joachim, der Joachim ist bei uns Nummer Eins im Team", als sie zur Bundespressekonferenz schlenderte. Mit Joachim Gauck hatte sie gerade die letzte Feinabstimmung der Team-Aufstellung für die Great Coalitions League gemacht. Der alte Mann aus den blauen Stasiaktenbergen hatte angemäkelt, dass der Frauenanteil beim von der CSU beigesteuerten Personal mit Null Prozent zu gering sei!

"Da machen Sie sich mal keine Sorgen, Herr Bundespräsident," erwiderte schelmisch Angela Merkel, "es wurde abgesprochen, dass der Minister für Entwicklung noch nachträglich entwickelt wird." Dieses Politiker-Latein müssen wir hier erst einmal ins Deutsche übersetzen, damit es der werte UnNews-Leser überhaupt verstehe: Frau Merkel meint, der Entwicklungsminister würde noch in der laufenden Legislaturperiode geschlechtsumgewandelt.

Der Entwicklungsminister? Wer wird das doch gleich? Wer bekommt den Job, den der Mann mit der Mütze just noch ausübte und gleichzeitig abschaffen wollte, womit er dem Wähler ein gut verständliches Zeichen gab, die FDP, der er angehörte, sei überflüssig. Wer also nimmt freiwillig einen solchen Parteienunglück verheißenden Job an? In der Kabinettsliste steht:

Gerd Müller.

Ein unbeschriebenes Blatt? Unser Leserservice gugelte für Sie, werte Leser, und was unsere 1-€uro-jobbenden Praktikantinnen, die sonst nur als Putz- und Kaffeekoch-Sklavinnen hier unterwegs sind, dabei herausfanden ist die Sensation des Tages: Einer der Bombenleger der 1970er Jahre - man nennt sie heute RAF-Terroristen - wird tatsächlich Bundesminister für Entwicklung. Er muss der schlimmste Terrorist gewesen sein, denn nur ihn nannte man Bomber Müller. Franz Josef Strauß muss schon damals seine schützende Hand über ihn gelegt haben, denn obwohl er ständig im Strafraum rumlief, wurde er nie gefasst.

Es wird erwartet, dass er nach seiner "Entwicklung" Trainer der Frauennationalmannschaft wird, Verzeihung, Trainerin!

Quellen[edit]