Mett

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Mett, das: häufig aus Schweinehackfleisch erzeugter, streichfähiger Brot- und Brötchenbelag, wahlweise verfeinert mit Zwiebeln, Gurke oder auch Petersilie. Aufgrund geltender Hygienevorschriften ist der Verkauf nur am Herstellungstag gestattet. Erfahrungsgemäß wird gekauftes Mett ohnehin kurzfristig einer geifernden Maße Hungriger vorgeworfen, die es sofort verzehren.

Varianten
Thüringer Mett: besteht aus Thüringern, die heutzutage mit sanfter Gewalt der Verarbeitung zugeführt werden. Noch zu DDR-Zeiten wurden Thüringer zwangsverpflichtet und verarbeitet. Anschließend teilte man den trauernden Angehörigen mit, dass der Betroffene bei der Sicherung des antifaschistischen Schutzwalls heldenhaft gestorben wäre. Während beim Thüringer Mett der Hauptinhaltsstoff recht unspezifisch ausgewählt wird, ist der Inhalt und die Zubereitungsart beim Hackepeter genau definiert. Als dritte Variante existiert noch Tatar, vor allem in der Version Krimtatar. Gibt häufig Anlass zu gewalttätigen Streitigkeiten.

Serviervorschlag
Häufig wird in der Trivialliteratur die Variante "Mettbrötchen" bevorzugt und als besonders erstrebenswert dargestellt. Dies ist jedoch nach Auskunft der Deutschen Vollkornbrotgesellschaft eine „unerträgliche Diskriminierung aller anderen Darreichungsformen“. Von der "Gesellschaft für Selbstbestimmtes Essen" wird die Bevormundung des Verbrauchers kritisiert, der „anscheinend nicht mehr selbst entscheiden darf, auf welchem Untersatz er sein Mett verzehre“. Unter völliger Missachtung der genannten Kritikpunkte wird in der nachfolgenden Abhandlung häufig das Wort "Mettbrötchen" verwendet, da es die einzig wahre Darreichungsform ist.

Noch lacht er, der Kleine.

Großer Beliebtheit erfreut sich auch der Mettigel in Aufzucht und Pflege. Dieses possierliche Tierchen ist sich für keine Arbeit zu schade und trägt gerne auf seinem Rücken das eine oder andere Kilo Mett spazieren. Um den Mettigel ästhetisch gelungen auf einem Buffett zu platzieren und ein Abwandern zu verhindern, sollten dem Igel vorher die Füßchen entfernt werden. Eine Weiterverarbeitung der Füße zu Mett ist nach vorgenommener Entbeinung möglich.

Historie[edit]

Mett wurde im 3. Jahrhundert von Rainer Maria Metthausen erfunden, einem Nachfahren der Neandertaler. Wie aus alten Höhlenmalereien hervorging, hatte er eine fette Sau abgestochen, aufgeschnitten und ausgeblutet, anschließend schnitt er ein großes Stück Fleisch heraus. Da er sehr hungrig war, hatte er keine Zeit für die Zubereitung. Er biss sofort ab, konnte allerdings das rohe Stück aufgrund der Zähigkeit nur zerfleischen und spuckte es danach wieder aus. Seine ebenfalls hungrigen Kinderchen stürzten sich auf das nun weiche, streichfähige Mett und schmierten es sich gegenseitig auf’s Brötchen. Rainer nannte man fortan den "Mettmann". Er gründete daraufhin die gleichnamige Weltmetropole mit den abhängigen Ortschaften Düsseldorf und Wuppertal. Nachfahren besiedelten auf der Suche nach weiteren Mettvorkommen weite Teile Deutschlands und gründeten an den Mettvorkommen so berühmte Städte wie Metthausen, Mettingen und das gutgelaunte Mettlach.

Wissenschaft[edit]

Bereits im 16. Jahrhundert formierte sich die Metteorologie, die Lehre der physikalischen und chemischen Vorgänge bei der Entwicklung und dem Verzehr von Mett, seinerzeit mittelhochdeutsch Metter genannt. Seit dieser Zeit gehört auch die Beobachtung, Dokumentation und Interpretation aller Produktions- und Verzehrstufen dazu. Wie früh erkannt wurde, gab es bereits bei unseren als Nomaden lebenden Vorfahren Interesse an Mettbrötchen, auch wenn die Zusammenführung der Bestandteile Mett und Brötchen erst später vollzogen werden sollte. Vor allem die Pflanzung beziehungweise Bejagung der Vorstufen waren damals üblich. Damals war – und ist bis heute – für Landwirte und Landjäger die Beobachtung eine wichtige Grundlage für grundlegende Entscheidungen: wann schmiert man, wann verzehrt man.

  • Je früher man ein Mettbrötchen schmiert, desto länger ist die mögliche Vegetationsperiode. Häufig geht dies mit erheblichen Qualitätseinbußen einher.
  • Je später man verzehrt, desto größer ist der Hunger. Gleichwohl kann es besser sein, das Brötchen etwas früher zu verzehren, zum Beispiel um es vor einem nahenden Unwetter, übereifrigen Kellnern oder gierigen Blicken in Sicherheit zu bringen

Mettbrötchen können auch militärischen Zwecken dienen. Ingenieure der Wehrtechnik haben bereits erfolgreiche Tests unternommen, im Falle von Munitionsschwund Mettbrötchen ersatzweise zu verwenden. Sehr gute Erfahrungen wurden beim Wechsel zu Mettbrötchen gemacht, die Handgranaten, Torpedos und Bomben ersetzten. Flugfähigkeit und Zerstörungskraft waren je nach eingesetzter Menge annähernd identisch. Besonders gute Erfahrungen wurden mit Flugabwehrraketen gemacht, die mit einem Mettigel bestückt waren. Aus tierschutzrechtlichen Gründen sind diese Tests jedoch bedenklich. Weniger gute Erfahrungsberichte liegen zur Verwendung von Mett als Minen- oder Patronenersatz vor.

Die Entdeckung Amerikas wird auf die Verwendung von Mettbrötchen zurückgeführt. Christoph Kolumbus hatte große Mengen Mett auf seiner Seereise dabei. Er ließ es fingerdick auf die Außenseite seiner Schiffe und die Segel schmieren um diese Oberflächen wasserabweisend zu machen. Auch wurden auf ausgewalztem Mett Seekarten gezeichnet und Mettbrötchen wurden zur Wetterbestimmung in den Wind gehalten. Möglicherweise sind die mit den auf Hispaniola ansässigen indigenen Bewohnern ausgetragenen Kämpfe auf deren aufgezehrte Mettvorräte zurückzuführen. Nach Auswertung der Logbücher Kolumbus könnte es auch umgekehrt gewesen sein: sämtliche Vorräte auf den Schiffen waren aufgebraucht, sodass sich die spanischen Eroberer die Bestände der Inselbewohner gewaltsam aneignen wollten.

Frühe theoretische Ansätze lieferte um 1500 Albertus Coquum: In seiner Abhandlung De natura tatarum beschrieb er die Abhängigkeit der Eigenschaften eines Ortes von seiner Beziehung zum Mettbrötchen. Solche Ansätze wirkten weiter, sichtbar etwa in einer kurzen Darlegung der theoretischen Metterologie durch den Wiener Koch Georg Cepa (1514).

Eine erste Revolution in der Metteorologie setzte zwischen 1880 und 1900 ein, als die metteorologischen Dienste einzelner Staaten ihre Metterdaten mittels drahtgebundener und drahtloser Telegraphie austauschen konnten und so ein zeitnaher Datenvergleich möglich wurde. Dadurch konnten erstmals synoptische Mettkarten erscheinen anhand dieser die Verteilung und das Auffinden versteckter Mettvorräte erleichtert werden konnte.

21. Jahrhundert
Einen Quantensprung in der Mettverwendung ermöglichen die rasanten Fortschritte in der Elektronischen Datenverarbeitung („EDV“) und die schnell wachsende Rechenleistung. Immer größere Mettmengen können von immer mehr Metterstationen verarbeitet werden. Auch die Teilnahme von Hobbymetteorologen haben das Thema in alle Bevölkerungsschichten getragen. An vielen universitären Forschungseinrichtungen ist Mett häufig Teil morgendlicher Frühstückskonferenzen.

Biologie[edit]

Bei der Evolution endlich mal live dabei: Forscher beim Forschen.

Gemäß der gängigen Lehrmeinung in der Biologie spielten Mettbrötchen in der Evolution eine entscheidende Rolle. Wie die Forscher Stephen Onionring und Metthew Minced-Pork von der Universität Mettmann in der Beschreibung ihrer berühmten Versuchsreihe ausführen, gibt es einen komplizierten Versuch, der nur durch Mettbrötchen möglich wurde und für einen Durchbruch sorgte. So legte Onionring am Vormittag ein frisch bestrichenes Mettbrötchen im Hochsommer in die Sonne. Nur wenige Stunden später entstanden auf dem Brötchen Fliegen, die sich bereits am Nachmittag spontan zu einem Rudel Säbelzahntiger entwickelt hatten. Heutzutage kann jeder Hobbyforscher diesen Versuch leicht nachvollziehen. Es empfiehlt sich die Bereitstellung größerer Mengen Mett zu Ernährung der Tiger.

Fortpflanzung
Die Mettbrötchenbestände erfreuen sich vor allem in Fernost großer Beliebtheit, sie sind dort aufgrund ihrer vermuteten aphrodisischen Wirkung heiß begehrt. Durch die gigantischen Verzehrmengen ist der Bestand immens reduziert worden und ist daher stark gefährdet. Mettbrötchen, die selbst vollkommen bewegungsunfähig sind, schätzen es sehr, wenn sie sanft auf eine ebenfalls mit Mett bestrichenen Brötchenhälfte gelegt werden. Führende Metterologen sind überzeugt, dass dies eine Befruchtung, Zellteilung und letztliche Vermehrung günstig beeinflussen kann. Leider ist dies in der freien Wildbahn bislang noch nicht beobachtet worden. Man vermutet, dass es sich ungünstig auswirkt, wenn die verantwortlichen Versuchsleiter die Versuchsanordnung verzehren.

Medizin[edit]

Student der Wirtschaftswissenschaften bei der Promotionsarbeit

In Deutschland ist zur Erlangung des Grades eines Dr. mett. (lat. doctor metticinae/Doktor der Mettizin) eine Promotion notwendig. Häufig sieht man in den Fußgängerzonen mitteldeutscher Kleinstädte angehende Mediziner, die hinter einem schlecht getarnten Tapeziertisch stehen und Kleiderbürsten, Topfsets oder Sexspielzeug verkaufen. Hinter diesen lächerlich anmutenden Promotionsjobs steckt knallharter Wettbewerb und der unbedingte Wille zum Mett.

Mangelernährung und rapides Absinken des Mettspiegels führt zu unangenehmer Mettsucht. Noch gefährlicher ist der Konsum von zu Drogen weiter verarbeiteten Derivaten wie Chrystal Mett.


Politik[edit]

Bereits seit der Antike spielte das Mettbrötchen in der Weltpolitik und bei allen großen Entscheidungen der Menschheitsgeschichte eine tragende Rolle.

  • Während der Belagerung Trojas deponierten die Griechen Mettbrötchen auf einem hölzernen Pferd, dass von den Trojanern gierig in die Stadt gezogen wurde. Anschließend waren sie durch das nachfolgende Sättigungsgefühl und quälende Blähungen nicht mehr kampffähig.
  • Die gigantische Ausdehnung des römischen Reiches hängt eng mit dem benötigten Nachschub an Mettbrötchen zusammen. So gehen auch die punischen Kriege auf den immensen Mettvorrat der Kartharger zurück.
  • Nach dem Zusammenbruch des römischen Weltreiches entstand die Völkerwanderung als direkte Folge des fehlenden Nachschubs an Mett. Erst die Produktion eigener Vorräte, die zeitgleich mit dem Beginn der germanischen Reichsbildung einherging, manifestierte die Zukunft und Sicherheit der sesshaft gewordenen Völker.
  • Bei der Invasion der Schweinebucht 1961 sollten die dort gefangen gehaltenen Schweine befreit werden, um den Nachschub an Mett zu gewährleisten. Der Versuch schlug fehl, Präsident Kennedy übernahm dafür die Verantwortung und wurde kurz darauf erschossen.
  • Bei der berühmten Pressekonferenz 1989, als der Ost-Berliner SED-Chef Günter Schabowski ein neues Gesetz zum Erhalt von Mettbrötchen vorstellt, wurde er gefragt, ab wann dieses Gesetz in Kraft treten solle. „Mett sofortiger Wirkung, nach meiner Kenntnis sofort, unverzüglich.“, antwortete er daraufhin. Noch in der darauffolgenden Nacht waren an allen Grenzübergangsstellen der DDR zur BRD Mettbrötchen erhältlich.

Wirtschaft[edit]

Produktion von Burgermettys: Die korrekte Position wird markiert.

Im 20. Jahrhunderts, als die weltweite Nachfrage nach Mettbrötchen stetig anstieg, wurde in den USA eine Innovation auf den Markt geworfen, die die Entwicklung nachhaltig beeinflussen sollte. In Kalifornien erfand Mett Donald das platt gewalzte Fleischkissen („Metty“), dass anschließend gebraten und zwischen zwei Brötchenhälften eingefädelt wird. Die dabei entstehenden Lücken werden mit Salat, Gurke, Zwiebel und Ketchup ausgeschäumt. Leider war ihm kein wirtschaftlicher Erfolg beschieden, da eingefleischte Mettfans die Masse nicht gebraten essen wollten. Mett musste seine Erfindung an den örtlichen Motorradclub (Donald’s MC) verkaufen.

Dennoch blieb der erhoffte Turnaround aus und der Club verlegte sich auf artverwandte Produkte wie Prostitution, Glücksspiel und Drogenhandel. Die bereits produzierten Fleischklöpse wurden eingestampft. Dabei bemerkte der zufällig anwesende Bürger Martin King, dass er die durch das Stampfen entstandene abgeplattete Form der Fleischkissen auch ohne maschinelle Hilfe erreichen könnte. Dazu nahm er eine Handvoll Mett und schmierte es in die gut behaarte Achselhöhle seiner Großmutter. Anschließend wurde durch festes Andrücken des oberhalb der Achsel befindlichen Armes die noch heute bekannte platt-runde Form erreicht. Interessanterweise ist diese Technik auch heute noch allgemein üblich. Allerdings ist aus hygienischen Gründen die Anwendung ausschließlich in rasierten Achselhöhlen gestattet. Auch die Verwendung von Deodorant ist untersagt.

Kultur[edit]

Mett hat in allen Kulturrichtungen entscheidenden Einfluss ausgeübt und zur Ausbildung einer Hochkultur geführt. Wie Musik-, Kunst- und Filmwissenschaftler bestätigen, werden Mettbrötchen häufig vor, während und nach einem kreativen Prozess verzehrt und haben viele Künstler zu Höchstleistungen inspiriert. Hier eine kleine Auswahl von Kunstgenüssen, die auf den Einfluss von Mett zurückzuführen sind:

Literatur

  • Guilia Enders: Darm Mett Charme
  • Ernest Hemingway: Der alte Mann und das Mett
  • Friedrich Schiller: Kabale und Mett

Musik

Kino/TV

  • How I mett your mother?
  • Mett Men
  • Mett Max I-IV
  • Mettrix
  • The Walking Mett
  • Der Herr der Zwiebelringe: Mettelerde-Collection

Sport[edit]

2010 wurde im US-amerikanischen Bundesstaat New Jersey das MettLife Stadium eröffnet. Hauptsächlich werden dort unter dem irreführenden Namen „Football“, Spiele ausgetragen, bei denen ein mit Mett gefülltes Lederei quer über den Platz getragen wird. Da es sich bei den Protagonisten um bettelarme, ausgehungerte Sportler handelt, ist das Mettei hart umkämpft. Diese Spiele werden von bis zu 82.000 mettbegeisterten Fans beobachtet. Besitzer und Namensgeber des Stadions ist das Versicherungsunternehmen MettLife, dass Unfälle mit Mettbrötchen absichert.

Herausragende Mettforscher[edit]

  • Mett Damon
  • Metty Davis

Literatur[edit]

  • Prof. Hirschhausen: Mett wirkt Wunder – Wie Fleisch uns heilen kann – Webergrill-Verlag – ISBN 978-3498091873
  • Richard David Precht: Darf ich mir Mettbrötchen nehmen? Wenn ja, wie viele? – Slaughterhouse – ISBN 978-3442313617
  • Ephraim Lessing: Emilia Metti – Verlag für kleine gelbe Bücher – ISBN 978-3150192252

Siehe auch[edit]