Sachsen

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Sachsen ist ein kleines Bundesland der Bundesrepublik Deutschland und liegt im äußersten Osten des Landes. Es gehört offiziell zum Gebiet von Neufünfland. Neben der geografischen Bezeichnung gibt es noch eine ethnografische für das Volk der Sachsen sowie eine verwaltungspolitische für den Freistaat Sachsen.

Herkunft der Sachsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

August der Starke gilt als Begründer des Volkes der Sachsen. Seine außerordentliche Potenz versuchte er durch das Tragen ausgesuchter Hermelinfellimitate aus Braunkohle ins Unermessliche zu steigern.

Über die Herkunft der Sachsen gibt es verschiedene Theorien.

Die Besiedelung Sachsens erfolgte während der Völkerwanderung von Angelsachsen aus über Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Exakt dort, wo heute das Zentrum Berlins ist, stand zu jener Zeit ein Wegweiser an der einzigen Kreuzung. Auf diesem Schild, welches nach Süden zeigte, stand geschrieben: "Ins Land der Dichter und Denker: 200 km". Alle, die nicht lesen konnten, blieben einfach sitzen - auch weil ihnen sonst nichts besseres einfiel. Die meisten ihrer Nachkommen wohnen heute noch dort.

Die wissenschaftlich anerkannteste ist die Landesvater August-Theorie: Demnach stammen (genetisch nachweislich) 90% aller Sachsen von ihrem Kurfürsten August I. (August der Starke) ab. Dieser hatte sich im Jahre 1690 bei einem Schneesturm zufällig in die bis dahin von Sorben bewohnte Region verirrt und zu Lebzeiten mit der Erzeugung von über 300 Kindern dem Volk der Sachsen eine gute Gedeihungsgrundlage gelegt. Die restlichen 10% der sächsischen Bevölkerung sind entweder Zugezogene oder sonstige Verirrte.

Die Landesvater August-Theorie ist weiterhin die einzige Theorie, die es vermag, die Monarchietreue der Sachsen schlüssig zu erklären (liegt alles in den Genen, wie man weiß).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemäß der Landesvater-Theorie fällt der Beginn der sächsischen Geschichtsschreibung in das Jahr 1690. Bis dahin gab es auf dem Gebiet nur ein paar kleine sorbische Dörfer und ein paar Räuberhütten. Nachdem August I. nach 50 Jahren harter Arbeit sein Lebenswerk vollendet hatte (er wirkte auch in Polen als dortiger Landeskönig und zeichnete sich u.a. indirekt der Versenkung des Schiffs ‚Vaasa’ vor der Küste Stockholms verantwortlich. Schweden ist bis heute tief getroffen von diesem heimtückischen Angriff...), machten sich seine Nachkommen sofort daran, die ansässigen Sorben in unwirtlichere Randgebiete zu verdrängen und die Dörfer zu großen Handelsknotenpunkten auszubauen.

Augusts wichtigste Erfindung war zweifelsohne der Christstollen (hier nicht im Bild).

August der Starke war ein besonderer Förderer von Industrie und Handel. Er träumte sein Lebtag lang davon, Gold zu machen, und holte begabte Alchimisten ins Land. Das Ergebnis dieser Bemühungen war eine zufällige Erfindung: der Dresdner Christstollen. Er legte die Grundlage für Sachsens Chemieindustrie und für die Leibesfülle des Landesvaters.

Da die Sachsen besonders ‚fiffich’ sind, guckten sie sich von den Engländern die arbeitsteilige Güterproduktion ab und bauten eine Menge Industrie auf. Da war es natürlich eine glückliche Fügung, das zwei Jahrhunderte später ausgerechnet auf sächsischem Boden radioaktives Material (Wismut) gefunden wurde, damit konnten sie schön herumexperimentieren und gleichzeitig wissenschaftliche Langzeitstudien zum Waldsterben betreiben.

Kaum dass man die Sachsen als Volk bezeichnen konnte, hatten sie schon einen König eingesetzt (siehe Monarchietreue). Diese Monarchielinie (Wettiner) behielt man standhaft bei, egal wie dumm oder falsch die Entscheidungen des jeweiligen Königs auch gewesen sein mögen. So verbündete sich Sachsen zuerst mit den Russen gegen die Schweden, um sich zwei Kriege zu liefern und den zweiten zu verlieren. Dann verbündeten sie sich mit Napoleon gegen die Preußen und verloren abermals. Sie ließen sich später in zwei Weltkriege führen und vertrauten ihre Geschicke bereitwillig z.B. arbeitslosen österreichischen Kunstmalern mit Hang zum Größenwahn an (siehe auch Sächsischer Humor).

Kultur und Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die sächsische Landes- und Kommunalpolitik widerspiegelt in treffender Weise den sächsischen Humor:

Dresdner Waldschlösschenbrücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der noch nicht existierenden Waldschlösschenbrücke verbinden sich aufs Vorzüglichste die Facetten des sächsischen Grundnaturells: Heimatverbundenheit, Humor und Intelligenz. Wie sonst kann man es schaffen, für ein Hirngespinst und ein paar Baupläne uber 12 Jahre hinweg insgesamt 27,9 Millionen Euro abzugreifen, ohne auch nur einen Quadratzentimeter Erde bewegt zu haben? Und immer wenn es dann zum Erdeschaufeln kommen soll, findet man bedrohte Tierarten oder schützenswerte Elbtäler. Mit diesem Running-Gag made in Saxony wird also seit über einer Dekade die sächsische Bevölkerung bei Laune und diverse Steuerverschwendungsfahnder in Lohn und Brot gehalten. Das soll erst einmal ein anderes Volk den Sachsen nachmachen, wobei hier nicht nur die Sachsen eine Rolle spielen sondern auch Politiker, Umwelt- und Naturschützer aus ganz Deutschland.

Mindermeinungen in Sachsens Politiklandschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leider schaffen es Splitterparteien vermehrt, in den sächsischen Landtag oder die Kommunalparlamente einzuziehen. Dem politischen Klima ist dies nicht zuträglich.

Weil es den Sachsen auch zu langweilig ist, den anderen Bundesländern alles nachzumachen und lediglich die etablierten Interessengruppen in die öffentliche Debatte zu lassen, engagiert man sich in Sachsen auch für Mindermeinungen. Hauptkriterien bei der Auseinandersetzung mit Mindermeinungen sind der Unterhaltungsfaktor und der Spaßmehrwert berechnet auf Lebensjahre.

Für das nicht-sächsische Ausland erscheint es schon fragwürdig bis demokratiefeindlich, warum sich in Sachsen die meisten Anhänger der verbotenen Organisationen ‚Bioniere’ und ‚Konsumistische Partei Deutschlands’ finden oder die NPD (Nicht-politische Deppen) neben 18-jährigen PDSlern (Pustekuchen, Dekoschnee und Sinnstimulierende Substanzen) im sächsischen Landtag sitzt. Dies ist ein unheimlich kluger Schachzug der Sachsen (und das ist leider bisher noch nicht nach Restdeutschland durchgedrungen): Sie fungieren selbst als Quelle ihrer Witze. Dann müssen sie sich nämlich nicht über Andere lustig machen.

Das Volk der Sachsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Humor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sachsen sind dafür bekannt und gefürchtet, Humor zu haben. Der sächsische Humor wird im allgemeinen als hintersinnig bezeichnet und findet daher außerhalb Sachsens nur wenige, dafür aber durchweg akademisch gebildete Liebhaber. Aus dieser unfreiwilligen Randexistenz des sächsischen Humors im Schmelztiegel des Deutschen Humor-Vakuums entstanden die Sachsenwitze.

Jedoch gibt es bekanntermaßen ein paar Punkte, an denen der sächsische Humor aufhört. Dies ist nachweislich der Fall, wenn:

  • ein Fußballverein der Regionalliga Nord gegen einen anderen Fußballverein derselben Liga spielt
  • sich ein Nichtsachse mit wertendem Insiderwissen hervortut
  • jemand versucht, Berliner Humor in Sachsen zu verbreiten

Der sächsische Humor besteht größtenteils aus Sprachwitzen und Wortspielen, ferner aus kritischer Betrachtung der eigenen Kultur und Sprache. Das Witzemachen über andere Nationalitäten ist in Sachsen eher wenig verbreitet; genausowenig Tratschwitze. Diese sind bereits durch die Kategorie Sächsischer Smalltalk abgedeckt.

Monarchietreue[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sachsen haben ein enges Verhältnis zu ihren Monarchen. Nicht nur daß sie in ihrer realitv kurzen Geschichte bereits früh Monarchen hatten und bis heute zahlreiche Monarchen ins Land gegangen sind. Auch die Liebe zu ihnen war stets stark und ungebrochen. Der letzte Sachsenkönig etwa, bevor Sachsen zwangsdemokratisiert wurde, wurde dermaßen innig geliebt daß er sich vor lauter Liebesbezeugungen nicht mehr retten konnte und mit dem Ausspruch

‚Ach machd dor eiern Drägg aleene!’

auf Unbekannt ins Ausland verzog. Nach dieser Abdankung folgte die eben erwähnte Zwangsdemokratisierung des Landes, welche sich traumatisch in die Seelen der Sachsen eingebrannt hat. Die ersten Jahre der demokratischen und später weniger demokratischen Zentralregierung war für die Sachsen so ein Schock, daß sie sich nicht trauten, die jeweiligen neuen Staatsoberhäupter zu verehren. Dies änderte sich erst wirklich im Jahre 1990, als ein aus den Altländern zugezogener Professor der Rechtsverdreherei, Kurt Biedenkopf, das Landeszepter in die Hand nahm und während seiner langen Regierungszeit als König Kurt in die sächsische Geschichte einging. Leider befindet sich momentan das Land wieder in einer Krise, da der aktuelle Ministerpräsident, Steffen Milbradt, wenig Monarchenpotential aufweist. Zwar gibt es noch Versprengsel der alten Wettiner-Königsfamilie, jedoch wagen es diese nicht, nach Sachsen zurückzukehren, sondern verlegen sich lieber darauf, frisch restaurierte Kunstschätze und Immobilien vom Land Sachsen zu fordern. Daher ist, unbestätigten Quellen zufolge, momentan Sachsen-Paule als Honorarkönig der Herzen im Amt.

Sächsische Mundart und Lebensgefühl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der sächsische Dialekt teilt sich in diverse Unterarten auf. Zusätzlich dazu wird in den großen sächsischen Städten Dresden, Leipzig und Chemnitz ein eigener Dialekt gesprochen, der sich mitunter von Stadtteil zu Stadtteil unterscheidet. Alle Spielarten des sächsischen Dialekts haben die Gemeinsamkeit, daß sie außerhalb Sachsens entweder nur unter grossem Kraft- und Zeitaufwand oder gar nicht verstanden werden. Dies führt unter anderem zu dem weit verbreiteten Voruteil, Sachsen seien ein bisschen doof und auf keinen Fall ernst zu nehmen.

Dies muß aber keinesfalls heißen, daß sich Sachsen ums Hochdeutsche bemühen würden. Ganz im Gegenteil: Die Häme von draußen stärkt nur nochmehr die Heimatverbundenheit, weswegen die Sachsen keine Mühe scheuen, noch unverständlichere Dialekte als das Sächsische zu entwickeln. Auf diesem Gebiet wurden, auch Dank interliguistischer Kooperationen, große Erfolge erzielt.

Als herausragendes Beispiel gilt das Erzgebirgische. Dieser Dialekt, von Sachsens führenden Denkern in der Abgeschiedenheit eines nicht näher genannten sächsichen Mittelgebirges entwickelt, ist dermaßen vergeistigt, dass bereits der normalintellektuelle Sachse nicht mehr in der Lage ist, diesen Dialekt zu verstehen (bei Nichtsachsen führt das Hören dieses Dialekts zu nicht kontrollierbaren Lach- oder Magenkrämpfen). Dies brachte den Erzgebirgern zwar gleichzeitig das Dilemma des Nicht-mehr-mit-Fremden-kommunizieren–Könnens, jedoch wurde diesem Problem durch die ansässige Musikinstrumentenbau- Industrie wirkungsvoll Abhilfe geschaffen: Erzgebirger kommunizieren heutzutage mit der Welt nur noch über die Sprache der Musik.

Ein schönes Beispiel interlinguistischer Kooperation ist das Vogtländische. Das Projekt Vogtland braucht eine eigene Sprache kreierte aus dem Fränkischen, Baierischen, Sächsischen, Thüringischen und ein paar Kunstworten eine völlig neue Sprache. Diese ist nun für Vertreter aller vier beteiligten Völker wunderbar zu verstehen, wird aber (bisher) von Restdeutschland noch nicht verstanden. Mithilfe von EU-Fördermitteln zur Förderung der Integration von Minderheiten in die gesamteuropäische Kultur wird gerade mit Hochdruck an diesem Problem gearbeitet.

Der Sachsenpapa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sachsenpapa ist eines der herausstechendsten kulturellen Phänomene des Landes Sachsen. Da der Sachse im nichtsächsischen Ausland meist für jedwede sprachlichen Äußerungen verlacht wird, haben die sächsischen Väter eine Bekleidungskonvention entwickelt, die eine Wiedererkennung als Sachse erleichtert, ohne mit dem Zwang einherzugehen sich sprachlich äußern zu müssen. Das Besondere an diesem Bekleidungsstil ist, daß er vor allem im sächsischen Kerngebiet ausgiebig gepflegt wird.

Der typische Sachsenpapa (Sommertracht) ist meist an den folgenden Merkmalen zu erkennen:

  • Vollbart oder mindestens Schnauzer
  • Kurze Haare (Einheitshaarschnitt)
  • Kurze, nicht zu enge Shorts (Männer-Hotpants) aus Jeansstoff oder Baumwolle (wenn der echte Sachsenpapa solch ein Bekleidungsstueck nicht im Laden kriegt näht er sich kurzerhand selbst eins)
  • Gestreiftes oder dezent unifarbenes Polohemd (obligatorisch)
  • Sandalen ohne Socken
  • Als Accessoire eine Herrenhandtasche ums Handgelenk oder die Fotokamera.

In sächsischen Ballungsgebieten und auf regionalen Volksfesten führt dieses Phänomen jedoch oft zu Verwechslungen und verlorenen Kindern, die im Gewühle dieser Volksfeste ausversehen der falschen Person hinterhergelaufen sind.

Schdiggl Guchn und’s Scheelch’n Heeßn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wer schon einmal in Sachsen gewesen ist, dem ist sicherlich aufgefallen, dass im Sommer bereits um 10 Uhr morgens die Straßencafes voll sind. Zumindest die Cafes, die Kaffee und Kuchen verkaufen. Denn dann sitzen die fein mit Kostüm und Hütchen dekorierten Sachsen-Omas (i.A. die Mütter vieler Sachsen-Papas) und genießen ihr Schdiggl Guchn (z.B. eine Drääsdnor Eiorschägge) und dazu das Scheelch’n Heeßn, also eine Tasse schwarzen, stark gezuckerten Bohnenkaffees. Sachsen haben ein inniges Verhältnis zu allem was süß ist, schlägt man also ein sächsisches Kochbuch auf, so wird der Teil mit den Dessert- und Kuchenrezepten beachtlich ausfallen. Jedoch vor allem Touristen (insofern sie nicht aus Schweden oder Belgien kommen) seien gewarnt: Um diese Zuckerdosen zu vertragen, bedarf es jahrelanger Űbung! Auch sollte sich der wohlmeinende Tourist in Verständnis dafür üben, daß sich der Sachse nicht gern bei seiner Kaffeepause stören lässt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zittlau, Otmar: Wie werde ich ein echter Sachse?
  • Bund Deutscher Diabetiker: Der große Ratgeber für Diabetiker
  • Hart, Jürgen: Ieberall is Saggsn.
  • Erzgebirgisch: Hörbeispiel 1 und Hörbeispiel 2
  • Vogtländisch: Hörbeispiel 3



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Dieser Artikel ist Artikel der Woche 08/2008
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